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Premierminister De Croo gedenkt des Waffenstillstands am Menentor in Ypern

Am 102. Jahrestag des Waffenstillstands ehrte Premierminister Alexander De Croo die zahlreichen Opfer des Ersten Weltkriegs am Menentor in Ypern.

 

 

Am 11. November 1918 um 11 Uhr morgens wurde die Welt vom Albtraum des Ersten Weltkriegs befreit. Die Waffen der Kriegsparteien schwiegen nach vier Jahren des Kampfes. Seitdem ist der Waffenstillstand der Tag, an dem aller Kriegsopfer, Zivilisten und Soldaten, sowie der Opfer der nachfolgenden Kriege, gedacht wird.

Intime Zeremonie

Traditionell wird dem Waffenstillstand in Ypern um 11.00 Uhr mit einem besonderen Last Post am Menentor gedacht. Unter normalen Umständen befinden sich unter dem Menentor und auf der Brücke über dem Wassergraben mehr als tausend Teilnehmer und Darsteller, wegen der Coronapandemie und der strengen Maßnahmen jedoch fand die Gedenkfeier im intimen Kreis ohne Publikum und mit nur einer Fanfare statt.

Premierminister Alexander De Croo: „Auch in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass wir weiterhin in angemessener Weise des Waffenstillstands gedenken, insbesondere hier in Ypern. Während des Ersten Weltkriegs war unser Land das Schlachtfeld der ganzen Welt. Hier kreuzten sich die Wege von fünfzig verschiedenen Nationalitäten aus fünf verschiedenen Kontinenten. Zwanzig Millionen Menschen verloren ihr Leben in einem der sinnlosesten Konflikte auf europäischem Boden. Es gab 600.000 Tote in unserem Land. Die meisten von ihnen waren Soldaten, junge Männer. Sie fielen für unsere Freiheit. Das dürfen wir nie vergessen, und dessen müssen wir uns stets erinnern. Wir sind heute hier in Ypern nicht so zahlreich, doch unsere Dankbarkeit bleibt genauso groß.

Schweigeminute

An der kurzen Zeremonie des Last Post nahmen Premierminister Alexander De Croo, die Bürgermeisterin von Ypern Emmily Talpe, der Vorsitzende der Last Post Association Benoit Mottrie und der Direktor des CWGC in Ypern Geert Bekaert teil.  Während der Gedenkfeier wurden Kränze niedergelegt, der Premierminister verkündete die Exhortation, und während der Schweigeminute schwebten Papiermohnblätter vom Dach des Menentors herab.

 

 

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