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COVID-19: Konzertierungsausschuss beschließt keine Lockerungen, sondern eine Verschärfung der Reisebestimmungen und eine strenge Kontrolle des Homeoffice

Der Konzertierungsausschuss hat heute die Corona-Situation in unserem Land erörtert. Nach einem deutlichen Rückgang während der letzten acht Wochen ist die Abnahme der Zahlen zum Stillstand gekommen. Daher gelangte der Konsultationsausschuss zu dem Schluss, dass eine Lockerung der geltenden Maßnahmen nicht möglich ist. Allerdings wird es zusätzliche Maßnahmen und eine strengere Kontrolle der bestehenden Regeln geben.

  1. Einhaltung der Anzahl Kontaktpersonen

Der Konzertierungsausschuss erinnert daran, wie wichtig es ist, die bestehenden Kontaktregeln auch während der Weihnachtszeit einzuhalten.

  • Maximal ein Kuschelkontakt pro Familie
  • Für Zusammenkünfte im Freien gilt weiterhin die Vier-Personen-Regel.
  • An Heiligabend oder am ersten Weihnachtstag dürfen Alleinstehende ihre beiden Kontakte gleichzeitig empfangen.

Es besteht auch ein allgemeines Verbot für den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern.

  1. Strenge Reisevorschriften

Von Reisen wird dringendst abgeraten. Für diejenigen, die trotzdem reisen, gelten verschärfte Regeln. Jeder, der sich länger als 48 Stunden in einer roten Zone aufhält, gilt als Hochrisikokontakt.

  • Bei Rückkehr von der Reise muss sich die Person zwingend in eine siebentägige Quarantäne begeben und anschließend ein negatives Testergebnis erhalten. Diese Quarantäne ist nicht erforderlich, wenn aus dem Passenger Location Form (PLF) des Reisenden hervorgeht, dass das Ansteckungsrisiko aufgrund seines Verhaltens gering ist. Die Bewertung dieses Risikos anhand des PLF wird verschärft.
  • Anfang 2021 wird ein neues PLF-System eingeführt, bei dem zwischen Geschäftsreisen und Privatreisen unterschieden wird. Geschäftsreisende mit einer Bescheinigung des Arbeitgebers brauchen sich künftig nicht mehr in Quarantäne zu begeben, wenn ihr PLF kein Risikoverhalten aufweist. Alle anderen Reisenden müssen sich in jedem Fall in Quarantäne begeben.  
  • Alle Gebietsfremden, die aus einer roten Zone nach Belgien einreisen, müssen ab dem 25.12. ein aktuelles (max. 48 Stunden altes) negatives Testergebnis vorlegen.

Darüber hinaus wird bei der Ankunft in Belgien verstärkt überprüft werden, ob das PLF ausgefüllt wurde. Auch die Einhaltung der vorgeschriebenen Quarantäne wird verstärkt kontrolliert werden.

  1. Kein Erlebnis-Shopping

Die Städte und Gemeinden werden aufgefordert, ihre Bemühungen gegen unerlaubte Ansammlungen, Erlebnis-Shopping und grenzüberschreitende Einkäufen fortzuführen und ggf. zu verstärken.

Einkäufe müssen individuell erfolgen und dürfen nicht länger als 30 Minuten dauern.

  1. Verstärkte Kontrolle des obligatorischen Homeoffice

Es wird sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor verstärkte Kontrollen des Homeoffice geben.

Gewerkschaften und Arbeitgeber werden gebeten, flankierende Maßnahmen vorzuschlagen, insbesondere zur Vermeidung von Hochrisikosituationen.

Die Ausschüsse für Gefahrenverhütung und Schutz am Arbeitsplatz unterstützen die Überwachung der Einhaltung der sanitären Maßnahmen und der Vorschriften zum Sicherheitsabstand.