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Brief des Premierministers für die Opfer der extremen Flutkatastrophe in unserem Land

Lees hieronder de brief van de Eerste Minister voor de slachtoffers van de extreme watersnood in ons land.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Worte können die Wunden nicht heilen. Sie werden uns diejenigen, die wir verloren haben, nicht zurückbringen. Sie werden weder die materiellen und schon gar nicht die menschlichen Narben auslöschen können, die das schreckliche Unwetter, von dem Belgien in der vergangenen Woche heimgesucht wurde, hinterlassen hat.

Am Samstag habe ich Rochefort, Pepinster und Eupen aufgesucht.

Ich habe dort Helden getroffen. Frauen und Männer, die Leben gerettet haben. Frauen und Männer, die manchmal noch mit der Angst und Ungewissheit leben, Nachrichten von ihren Angehörigen zu erhalten, helfen sich gegenseitig, um miteinander das Schlimmste zu überwinden. Dies mit einer Solidarität, die ich in meinem Leben noch nie gesehen habe.

Ich konnte auch mit eigenen Augen die unglaublichen Szenen sehen, die das Wasser hinterlassen hat; die Gewalt der Naturereignisse.

Diese Bilder werden mir im Gedächtnis haften bleiben.

Solche Worte sprechen sich leicht, wenn man selbst nicht das durchlebt hat, was ganze Familien erlitten haben. Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Doch sollten Sie wissen, dass Sie auf uns zählen können, dass wir Ihnen helfen und Sie nicht vergessen werden.

Wir, die Regierung, werden alles daransetzen, um die betroffenen Familien und Gemeinden nach Kräften zu unterstützen.

Wir lassen Sie nicht im Stich.

Ich habe auch ein Wort für die Einsatzkräfte, denen ich meinen tiefen Dank und Respekt aussprechen möchte. Sie haben Unglaubliches geleistet, teils sogar unter Einsatz ihres eigenen Lebens.

Diese Gefühle gelten für die professionellen Rettungsdienste und für alle Freiwilligen, die sich in den letzten Tagen gemeldet haben. Sie haben uns allen gezeigt, dass wir in solch schwierigen Zeiten stets aufeinander zählen können. Ich danke Ihnen.

Alexander De Croo
Premierminister